meteorcamp20160811Nach dem Ausschlafen und einem guten Frühstück sind wir bei strahlendem Sonnenschein nach Buttenhausen an der Lauter gelaufen. Vorbei ging es an dem malerischen alten jüdischen Friedhof, der 1967 wieder instandgesetzt wurde. Buttenhausen war bis 1942 eine große jüdische Gemeinde. Aller Einwohner emigrierten in der Nazizeit oder wurden in Vernichtungslagern umgebracht. Anschließend stärkten wir uns im Cafe Ikarus, einer EInrichtung der Bruderhausdiakonie, mit Eis und Kuchen. Zurück von unserer Wanderung trafen wir auf das nun vollzählige SWR-Filmteam, dass uns die nächsten beiden Nächte filmisch begleitet.

Der Nachmittag war arbeitsreich. Für die exakt parallele Ausrichtung unserer beiden Filmkameras mussten wir genaue Sternfelder und Zeiten festlegen. Abends kamen noch weitere Gäste des Meteorcamps und wir konnten Sonne und Mond beobachten, dann zog es jedoch wieder zu. Stattdessen hatten wir dann Zeit und Ruhe, um auch bei Kunstlicht Interviews für die Wissenschaftssendung Odysso des SWR zu geben. Gegen Mitternacht fing es dann, wie vorhergesagt, zu regnen.

Die Wettervorhersage für Freitag Abend, unserem Öffentlichkeitsabend, ist trocken und anfangs gemischt bewölkt, aber später soll es aufklaren. Besucher sind herzlich willkommen!

Clear and dark skies!

 

Weitere Informationen:

 

Hier ein paar Impressionen

Das "Projekt Sternenpark Schwäbische Alb" ist eine private und ehrenamtliche Initiative, die sich für umweltgerechte Beleuchtung zum Schutz von Mensch, Natur und Umwelt einsetzt.
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